Richtiges Sammeln von Kunststoffverpackungen
In den Behältern für die Sammlung von Kunststoffverpackungen finden sich nicht nur Verpackungen, sondern auch immer mehr Restmüll, der das Sammelsystem überlastet. Es muss darauf hingewiesen werden, dass in die Behälter für die Sammlung von Kunststoffverpackungen
keine sonstigen Kunststoffe
wie Zahnbürsten, Plastikschüsseln aus der Küche, Gartenschläuche oder Kinderspielsachen
hineingehören.
Nur
Verpackungsmaterial ist gefragt, und das lässt sich leicht erklären.
Mit der gesetzlichen Vorgabe der Verpackungsverordnung ist jeder, der Verpackungen
in Verkehr setzt, verpflichtet, diese Verpackungen selbst zurückzunehmen oder
für deren Erfassung durch Dritte zu sorgen. Die meisten Firmen bedienen sich
des ARA-Systems, welches mit der Gemeinde einen Vertrag über die Verpackungssammlung
aus Haushalten abgeschlossen hat. Für diese Sammlung zahlen die Firmen einen
Lizenz-Beitrag an die ARA, welche damit die Sammlung finanziert.
Werden nun auch andere Abfälle in das Sammelsystem eingebracht, kommt es zu Finanzierungslücken. Daher können zum Beispiel nicht so einfach zusätzliche Behälter aufgestellt werden.
In den Sammelbehältern findet sich auch viel Luft, da Getränkeflaschen nach dem letzten Schluck wieder zugeschraubt, die Luft aber nicht herausgedrückt wird.
Dieser Knick-Trick
bei Getränkeflaschen ist ganz einfach und eigentlich keine zusätzliche Belastung,
erspart im Behälter aber mindestens zwei Drittel des Volumens. Dies gilt genauso
für Putzmittel- und Shampoo-Flaschen, sowie für die Dosen bei der Metallsammlung.
Bitte NICHTS neben die Behälter stellen!
Damit bleiben die Behälter für den «alltäglichen Abfall» frei und Altstoffsammelinseln sauber. Bedenken Sie bitte, dass nur wir alle miteinander für ein gepflegtes Ortsbild und eine möglichst geringe Abfallmenge sorgen können. Somit wird auch vermieden, die Müllgebühren unnötig erhöhen zu müssen !
zuletzt erschienen in Folge 8/2002 (Oktober
2002)
Zuletzt geändert: 13.2.2006