NÖ Landeskindergarten Theißplatz
Eingewöhnung
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Kindergartenanfang - Eingewöhnung:
Wenn Ihr Kind zum ersten Mal in den Kindergarten kommt, bedeutet dies meist auch die erste längere Trennung vom Elternhaus. Deshalb soll das Kind behutsam aus seiner gewohnten Umgebung, der Geborgenheit der Familie, in die neue Welt des Kindergartens geführt werden.

Das einschneidende Ereignis «Kindergartenein» führt zu umfangreichen Veränderungen im Leben eines Kindes. So wird in der Regel zum ersten Mal die Beziehung Mutter und Kind auf die Probe gestellt. Dass diese Umstellungen als belastend erlebt werden können, lässt sich auch an deutlichen Verhaltensänderungen der Kinder zu Hause ablesen.

Schrittweises Eingewöhnen, anfangs womöglich nur ein bis drei Stunden, ermöglichen Ihrem Kind einen behutsamen Einstieg und es kann langsam in die Kindergartengruppe «hineinwachsen».

Die unterschiedlichen Situationen (Kindergarten / Zuhause) bringen unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen mit sich und verlangen dem Neuling ein unterschiedliches Verhalten ab.

Während z. B. die Kindergartensituation die volle Aufmerksamkeit der Kinder beansprucht, können sie in der vertrauten Umgebung zu Hause ihre Gefühle und Stimmungen eher «gefahrlos» äußern und sich entspannen.

Informieren Sie die Kindergärtnerin über Ihr Kind, über seine Vorlieben und Abneigungen, über Ihre Familiensituation, über Krankheiten und Ängste, über Fähigkeiten - denn niemand sonst kennt es so gut wie Sie!

Wie können Sie Ihr Kind auf den Kindergarten vorbereiten?
Nützen Sie unbedingt das Angebot zu einer «Schnupperstunde»! Ein erstes Kennenlernen ist dadurch möglich!

Drohen Sie niemals mit dem Kindergarten!
«Bald darfst Du in den Kindergarten gehen ...» bedeutet hingegen etwas Positives!

Gehen Sie den Weg zum Kindergarten öfters gemeinsam, um Ihr Kind mit dem Unbekannten vertrauter zu machen!

Ist es dann soweit, erleichtern rechtzeitiges Aufstehen und ein stressfreier Morgen den Beginn des Tages!

Behutsame Eingewöhnung - anfangs nur für kurze Zeit weggehen! Zur vereinbarten Zeit verlässlich wieder da sein. Nicht eingehaltene Versprechen sind ein tiefer Vertrauensbruch!

Regelmäßigkeit - täglich gleich bleibende Abläufe und Rituale geben Ihrem Kind Sicherheit!

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Erlebnisse im Kindergarten. Manche Kinder brauchen aber auch Zeit um Erlebtes zu verarbeiten, bevor sie davon erzählen.

Absprachen und ständiger Kontakt mit den Betreuerinnen helfen eventuelle Probleme auszuräumen!

Wenn Sie eine positive Einstellung zum Kindergarten entwickeln, dann wird sich diese auch auf Ihr Kind übertragen.

«Die Sonne der Kindheit muss die Kraft haben ein ganzes Leben anzuhalten.»
(Indischer Spruch)



zuletzt geändert: 26.8.2008