Sicherheitstipps im Rahmen der Kriminalpolizeilichen Prävention zu den Themen

Schutz vor Einbrechern und Alarmanlagen

Für weitere Auskünfte, Rückfragen und Terminvereinbarungen (kriminalpolizeiliche Be-ratungen, Vorträge, Fahrrad-Codier-Aktionen udgl) steht das

Bezirkspolizeikommando Mödling
Referat Kriminaldienst
2340 Mödling, Klostergasse 4

Tel.: 059133-3330-305
Fax: 059133-3330-309
Mail: bpk-n-moedling@polizei.gv.at

gerne zur Verfügung.


Schutz vor Einbrechern
Gerade während der Feiertage haben Einbrecher Hochsaison. Einbrecher verschaffen sich Zugang zu Häusern und Wohnungen über alle verfügbaren Öffnungen. Sie öffnen ungesicherte Rollläden, Jalousien und Klappläden, zerschlagen Fensterscheiben und Glasfüllungen von Türen, steigen durch offene oder knacken gekippte Fenster. Am häufigsten kommen Einbrecher durch Türen.

Tipps für den Türbereich
Eingangstür mit einem Mehrfachverriegelungsschloss sichern
Sicherheitszylinder verwenden, Sicherheitsschließbleche, Bandsicherungen und massives Türblatt anbringen
Zusatzschlösser verwenden
Einbruchhemmende Türen und Weitwinkel-Spion einbauen

Tipps für den Fensterbereich - Möglichkeiten, Fenster zu sichern
Gitter oder Spezialfenster
Versperrbare Fenstergriffe
Rollladen-, Klappladen- oder Hebetürensicherung

Tipps für den Außenbereich
Schließen Sie Tür und Tor
Außenlicht kann Einbrecher abschrecken
Räumen Sie alles weg, was Einbrechern nützlich sein könnte (Leitern, Kisten usw)

Eine Alarmanlage zahlt sich aus
Die Zeit der Dämmerungseinbrüche ist angebrochen. Alarmanlagen sind ein wirksamer Schutz vor den unliebsamen «Gästen».

Alarmsysteme sind eine Ergänzung zu mechanischen Sicherungen, sie sind kein Ersatz dafür. Allein die Tatsache, dass ein Objekt mit einer Alarmanlage gesichert ist, schreckt drei Viertel der Einbrecher ab. Daher sollten Komponenten der Alarmanlage von außen sichtbar sein, etwa eine Außensirene oder ein Blinklicht.

Tipps für den Alarmanlageneinbau
Alarmanlagen sollten von außen sichtbar sein.
Verwenden Sie zwei Außensirenen mit Drehlichtern
Planen Sie die Alarmanlage bereits beim Hausbau ein, auch wenn sie nicht gleich installiert wird
Ziehen Sie einen autorisierten Fachmann hinzu.
Alle Hausbewohner müssen mit der Bedienung der Alarmanlage vertraut sein.
Außenhautüberwachung: Vorteil: Der Täter wird bereits beim Aufbrechen geortet; Fehlalarme sind selten. Nachteil: aufwändige Verkabelung.
Raumüberwachung: Vorteil: geringer Installationsaufwand. Nachteil: Bei Haustieren oder Anwesenheit von Menschen sind Fehlalarme möglich.
Nutzen Sie das Angebot der kriminalpolizeilichen Beratung. Wir beraten Sie objektiv und produktneutral (059133 - 303130).


zuletzt geändert am 21.2.2006